Alaskan Malamute Fellwechsel & Fellpflege-Leitfaden – Doppelfell-Pflege für extreme Klimabedingungen
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Alaskan Malamute Fellwechsel & Fellpflege-Leitfaden – Doppelfell-Pflege für extreme Klimabedingungen

Wie pflegt man das dicke Doppelfell des arktischen Arbeitshundes richtig, um ihn gesund zu halten?

anivetbio Wellness Research5 Min. Lesezeit

Der Alaskan Malamute ist ein XXL-Schlittenhund, der sich entwickelt hat, um die extreme Kälte Sibiriens und Alaskas zu überstehen. Er besitzt ein extrem dichtes Doppelfell aus kompakter Unterwolle und langem Deckhaar. Im milden koreanischen Klima verliert er während der Jahreszeiten-Übergänge so enorme Mengen an Fell, dass die gesamte Wohnung mit „Wattebäuschen" bedeckt sein kann. Bei unzureichender Pflege kann die Haut feucht werden oder sich aufheizen, was zu Hautproblemen führen kann. Die Fellgesundheit des Malamutes ist ein direkter Indikator für sein allgemeines Wohlbefinden – daher ist eine systematische Heimpflege unerlässlich.

01Fellstruktur und Haarausfall-Eigenschaften des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute besitzt ein doppellagiges Fell, bestehend aus einer dichten, weichen, wolligen Unterwolle und einem rauen, wasserabweisenden Deckhaar – ein Ergebnis der Evolution, das ihn befähigt, Temperaturen bis minus 40 Grad standzuhalten. In Klimazonen mit ausgeprägten vier Jahreszeiten wie in Korea zeigt sich während der Übergangszeiten im Frühling und Herbst das sogenannte **Blowing Coat** – ein Phänomen, bei dem die Unterwolle büschelweise ausfällt. In dieser Phase reicht selbst mehrmaliges tägliches Bürsten kaum aus, um der Menge an ausfallendem Fell Herr zu werden.

Im Sommer verringert sich die Dichte der Unterwolle, um die Hitze besser abzuleiten, während sie sich zum Winter hin wieder verdichtet. Wird das Fell aus kosmetischen Gründen kurz geschoren, wird die Fähigkeit zur Temperaturregulation beeinträchtigt, und die Haut kann durch direkte Sonneneinstrahlung geschädigt werden – daher wird eine Kurzschur beim Malamute nicht empfohlen. Die Menge und Dichte des Fells stellen sozusagen den rassetypischen Schutzschild dar.

02Intensives Bürsten während der saisonalen Fellwechselzeit (Blowing Coat)

Als Malamute-Halter sollten Sie unbedingt zwei Werkzeuge besitzen: eine **Slicker-Bürste** und einen **Undercoat Rake (Unterfellrechen)**. Der Rake dringt mit seinen langen Zinken durch das Deckhaar und entfernt effektiv die abgestorbene Unterwolle. Während der Blowing-Saison (die in der Regel 3–4 Wochen dauert) sollten Sie 1–2 Mal täglich jeweils 20–30 Minuten bürsten, damit die Haut ausreichend Raum zum Atmen hat.

Die effektive Bürstreihenfolge ist: Zuerst die Unterwolle mit dem Rake entfernen → Oberfläche mit der Slicker-Bürste bearbeiten → Abschließend mit einem breiten Kamm glätten. Wenn Sie auf verfilzte Fellknoten (Matten) stoßen, ziehen Sie diese niemals gewaltsam heraus, sondern lösen Sie sie vorsichtig mit den Fingern oder verwenden Sie einen Matt-Splitter. Bereiche mit häufiger Reibung wie Hüfte, Achseln und Nacken müssen täglich kontrolliert werden.

03Badeintervalle und Trocknungsmethoden

Malamutes besitzen ein Fell mit ausgezeichneter Selbstreinigungsfähigkeit, weshalb übermäßiges Baden die Talgschicht entfernen und zu Trockenheit und Schuppenbildung führen kann. Im Allgemeinen ist einmal alle 4–6 Wochen angemessen, bei häufigen Outdoor-Aktivitäten im Sommer kann auch ein 3-Wochen-Intervall in Ordnung sein. Verwenden Sie ein mildes, pH-neutrales Shampoo speziell für Hunde und spülen Sie gründlich aus, damit keine Shampoo-Rückstände tief in der Unterwolle verbleiben.

Nach dem Baden ist das Trocknen unerlässlich. Die dichte Unterwolle benötigt bei natürlicher Trocknung über 12 Stunden, wobei die Feuchtigkeit in der Haut eingeschlossen wird und Bakterien sowie Pilze leicht wachsen können. Verwenden Sie einen Föhn mit starker Luftleistung (oder einen speziellen Blower) und blasen Sie die Luft von der Haut aus nach außen, während Sie das Fell mit der Hand anheben, damit die Luft bis in die Tiefe durchdringen kann. Das vollständige Trocknen dauert durchschnittlich 40–60 Minuten.

04Hautatmung und Temperaturregulierung

Da Malamutes eine Rasse sind, die für die Arbeit in arktischen Minusgraden gezüchtet wurden, stellen die sommerliche Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Korea eine erhebliche Belastung für sie dar. Wenn Hitze und Feuchtigkeit im dicken Fell eingeschlossen werden, erhöht sich das Risiko für Hot Spots (akute feuchte Dermatitis) oder Follikulitis. Überprüfen Sie täglich durch Abtasten besonders die Hautfalten unter dem Hals, am Bauch und in der Leistengegend auf Feuchtigkeit und Geruch.

Halten Sie die Raumtemperatur bei 22–24 °C und die Luftfeuchtigkeit bei 40–60 % und stellen Sie sicher, dass Klimaanlage oder Ventilator nicht direkt auf den Hund gerichtet sind. Verlegen Sie Spaziergänge auf die frühen Morgenstunden oder die Abenddämmerung und minimieren Sie Aufenthalte im Freien während der Mittagshitze im Hochsommer. Malamutes mögen kühle Kühlmatten oder Marmorböden, aber wenn sie zu lange nur auf kalten Oberflächen liegen, kann dies die Gelenke belasten – bieten Sie daher abwechselnde Ruheplätze an.

05Ernährung und Fellgesundheit – Omega-Fettsäuren, Protein und Flüssigkeit

Gesundes Fell entsteht von innen heraus. Bei Rassen mit hoher Felldichte wie dem Malamute sind die Versorgung mit proteinreichem Futter (mindestens 25 % oder mehr) sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wichtig. Fischöle wie Lachs- oder Heringsöl, Leinsamen, Sonnenblumenöl und ähnliche Quellen können zu Fellglanz und zur Stärkung der Hautbarriere beitragen.

Besonders während der Fellwechselsaison im Jahreszeitenwechsel steigt der Bedarf an Protein und Mineralstoffen (Zink, Kupfer) für die Fellregeneration, sodass es sinnvoll sein kann, zusätzlich hochwertige Snacks oder Ergänzungsmittel zu geben. Wenn Sie ergänzend zur Ernährung ein Pflegeprodukt für zu Hause wie ANITOK Hair hinzufügen, das auf Extrakt aus Silberohr-Pilz basiert und Fell- sowie Hautkondition unterstützt, kann dies den Fellwachstumszyklus und die Hautfeuchtigkeit fördern.

Vergessen Sie auch die Flüssigkeitszufuhr nicht. Große Hunde sollten täglich 1,5 bis 2 Liter oder mehr Wasser trinken, damit die Haut nicht austrocknet. Im Sommer empfiehlt es sich, Eiswürfel ins Wasser zu geben oder Nassfutter beizumischen, um die Flüssigkeitsmenge zu erhöhen.

06Allergien und Hautprobleme frühzeitig erkennen

Malamutes gelten als relativ robuste Hunderasse, aber aufgrund ihres dichten Fells können Hautprobleme leicht verborgen bleiben. Beobachten Sie beim Bürsten die Haut direkt und achten Sie auf rote Flecken, Schuppen, fettige Stellen, Geruch oder kahle Stellen. Wenn Ihr Malamute ständig eine bestimmte Stelle leckt oder kratzt, sollten Sie an Allergien oder Parasitenbefall (Flöhe, Milben) denken.

Sowohl Umweltallergien (Pollen, Hausstaubmilben) als auch Futtermittelallergien können zu einer Verschlechterung des Fellzustands führen. Wenn die Symptome wiederholt auftreten, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt sprechen und einen Allergietest in Betracht ziehen. Vorbeugend sollten Schlafplätze und Kissen einmal wöchentlich gewaschen und Haare sowie Staub täglich mit dem Staubsauger entfernt werden.

Wann sollten Sie zum Tierarzt gehen?

· Wenn plötzlich Fell in kreisförmigen Bereichen ausfällt oder die Haut gerötet und wund wird

· Wenn durch anhaltendes Kratzen oder Lecken Hautverletzungen entstehen und Wundflüssigkeit austritt

· Wenn Schuppen oder abgestorbene Hautzellen stark ausgeprägt sind oder ein fettiger Geruch intensiver wird und auch nach dem Baden nicht nachlässt

· Wenn das Fell büschelweise ausfällt und dabei Appetitlosigkeit oder Lethargie auftreten

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Geprüft von Dr. Ahn Sung-kwan
In Oxford und Harvard ausgebildeter Green-Bio-Wissenschaftler und CEO von anivetbio. Erstellt vom anivetbio-Forschungsteam und geprüft von Dr. Ahn.
Häufige Fragen
Sollte man Alaskan Malamutes im Sommer nicht scheren, damit sie es kühler haben?

Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Das Doppelfell des Malamutes wirkt wie eine Isolierung, die im Sommer Hitze abhält und im Winter vor Kälte schützt. Wird das Fell kurz geschoren, kann die Temperaturregulierung gestört werden und die Haut durch direkte Sonneneinstrahlung geschädigt werden. Daher ist es ratsam, stattdessen auf regelmäßiges Bürsten und gute Belüftung zu achten.

Die Fellwechselphase hört nicht auf – das ganze Jahr über verliert mein Hund sehr viel Fell.

Ein normaler Fellwechsel ist in der Regel innerhalb von 3–4 Wochen abgeschlossen. Wenn das Fell das ganze Jahr über übermäßig ausfällt, können Nährstoffungleichgewichte, Stress, Schilddrüsenunterfunktion oder Hauterkrankungen die Ursache sein. Wir empfehlen daher, in einer Tierklinik eine Blutuntersuchung und Hautuntersuchung durchführen zu lassen.

Nach dem Baden meines Malamutes dauert es sehr lange, bis das Fell vollständig getrocknet ist. Gibt es Tipps?

Mit einem leistungsstarken Hochgeschwindigkeits-Föhn speziell für Haustiere lässt sich die Zeit erheblich verkürzen. Wenn Sie vor dem Baden gründlich bürsten und lose Haare entfernen, nimmt das Fell weniger Wasser auf und trocknet schneller. Wenn Sie während des Föhnens gleichzeitig kämmen, gelangt die Luft gleichmäßig bis zur Haut und die Trocknung wird effizienter.

Fell- & Hautpflege für zu Hause mit Tremella-Extrakt

anivetbio ANITOK Hair — Evidenzbasierte Pflege für zu Hause, die nach dem Tierarztbesuch weitergeht.

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Dieser Inhalt bietet allgemeine Pflege- und Lifestyle-Informationen für Tierhalter und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Wenn Symptome anhalten oder Warnzeichen auftreten, konsultieren Sie einen Tierarzt. anivetbio-Produkte sind Pflegeprodukte für Haustiere, keine Arzneimittel.