Der Samojede mit seinem schneeweißen Fell und dem stets lächelnden Gesichtsausdruck. Dank seines lebhaften und geselligen Wesens liebt er es, mit seiner Familie herumzutollen – doch die Kniescheiben der Hinterbeine, die ein Körpergewicht von 16–30 kg tragen, können dabei stärker belastet werden als gedacht. Besonders durch das dicke Doppelfell können subtile Veränderungen in der Beinbewegung leicht übersehen werden, sodass eine Patellaluxation oft nicht frühzeitig erkannt wird.
01Warum ist die Kniescheibenpflege bei Samojeden so wichtig?
Der Samojede ist eine Spitz-Rasse, die sich gemeinsam mit sibirischen Ureinwohnern beim Ziehen von Schlitten entwickelt hat und ursprünglich über hervorragende Ausdauer und Muskelkraft verfügt. Doch seit Samojeden als moderne Haustiere gehalten werden, steigt die Rate der Kniescheibenluxationen aufgrund von verringerter Bewegung, rutschigen Böden in Innenräumen und Übergewicht.
Insbesondere der Samojede ist eine Rasse, bei der trotz mittlerer bis großer Körpergröße Kniescheibenluxationen dokumentiert sind, wobei genetische und umweltbedingte Faktoren in komplexer Weise zusammenwirken. Da die von dichtem Doppelfell bedeckten Beine es erschweren, Schwellungen oder Muskelschwund mit bloßem Auge zu erkennen, ist die aufmerksame Beobachtung durch den Halter umso wichtiger.
Wenn eine Kniescheibenluxation frühzeitig erkannt wird, kann die Lebensqualität durch konservative Maßnahmen durchaus erhalten werden – daher sind die tägliche Gelenkpflege und die Früherkennung entscheidend.
02Patellaluxation – wie kann man sie erkennen?
Samojeden neigen dazu, Schmerzen nicht deutlich zu zeigen, und aufgrund ihres dichten Fells ist es schwierig, Veränderungen im Winkel der Beine oder Unterschiede in der Muskelmasse auf den ersten Blick zu erkennen. Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Hinterbeine Ihres Lieblings mit der folgenden Checkliste.
- „Skipping"-Bewegung beim Spaziergang, bei der plötzlich ein Hinterbein angehoben wird und der Hund hüpfend läuft
- Zögern beim Treppensteigen oder Springen mit zusammengeführten Hinterbeinen wie ein Kaninchen
- Humpeln oder steifes Strecken der Hinterbeine beim Aufstehen nach dem Sitzen
- Weniger Lust auf Spielen als sonst und Zögern, auf Sofa oder Bett zu springen
- Häufiges Lecken oder vermehrte Aufmerksamkeit auf den inneren Kniebereich der Hinterbeine
Wenn eines dieser Symptome auch nur einmal beobachtet wird, ist es ratsam, einen Tierarzt zu konsultieren und eine genaue Untersuchung durchführen zu lassen.
03Patellagesundheit im Alltag schützen: Umgebung und Gewohnheiten
Da Samojeden ursprünglich Hunde sind, die über Schnee gelaufen sind, stellen harte und rutschige Böden wie Fliesen oder Marmor in Innenräumen eine große Belastung für die Kniescheibe dar. Allein das Auslegen von rutschfesten Matten oder Teppichen auf den Hauptlaufwegen kann das Risiko einer Patellaluxation erheblich reduzieren.
Außerdem sind Samojeden hitzeempfindlich und haben dichtes Fell, weshalb sie im Sommer oft nur drinnen gehalten werden. In dieser Zeit kann es leicht zu Muskelschwäche durch Bewegungsmangel kommen. Sorgen Sie in den kühleren Stunden, wenn die Klimaanlage läuft, für regelmäßige und sanfte Spaziergänge, um den Quadrizepsmuskel und die Bänder rund um die Kniescheibe zu stärken.
Auch die Gewohnheit, von Sofa oder Bett herunterzuspringen, führt bei wiederholtem Auftreten zu einer Belastung der Kniescheibe. Die Installation von Haustier-Treppen oder Rampen, um die Gelenkbelastung zu verringern, ist langfristig hilfreich.
04Gewichtsmanagement: Der erste Schritt zum Schutz der Gelenke Ihres Samojeden
Das Standardgewicht eines Samojeden liegt bei Hündinnen zwischen 16–20 kg und bei Rüden zwischen 20–30 kg. Aufgrund des üppigen Fells ist es jedoch schwierig, Übergewicht allein durch Beobachtung festzustellen. Es ist wichtig, Ihren Hund regelmäßig zu wiegen und die Werte zu dokumentieren sowie durch Abtasten der Flanken zu prüfen, ob die Rippen leicht fühlbar sind.
Übergewicht belastet die Kniescheiben und Hüftgelenke direkt und kann insbesondere bei bestehender Patellaluxation die Symptome schnell verschlimmern. Leckerlis sollten auf maximal 10 % der täglichen Gesamtkalorienzufuhr beschränkt werden, und das Futter sollte grundsätzlich portioniert und an Gewicht, Aktivitätsniveau und Kastrationsstatus angepasst gefüttert werden.
Wenn eine Gewichtsreduktion erforderlich ist, ist es sicherer, anstelle einer plötzlichen Futterrestriktion eine kalorienreduzierte, proteinreiche Ernährung in Kombination mit gelenkschonenden Bewegungsübungen in Absprache mit Ihrem Tierarzt durchzuführen.
05Maßgeschneiderte Übungen und Rehabilitation zur Stärkung der Gelenke
Samojeden sind eine aktive Rasse, aber für die Gesundheit der Kniescheibe ist „gleichmäßige und sanfte Bewegung" weitaus effektiver als „intensive Bewegung". Langstreckenlauf auf Asphalt oder Spiele wie Frisbee, die abrupte Richtungswechsel erfordern, können die Kniescheibe belasten und erfordern daher Vorsicht.
Empfohlene Übungen sind folgende:
- Spaziergänge auf ebenen Flächen: 20–30 Minuten täglich in gleichmäßigem, langsamem Tempo gehen. Dies ist die sicherste Methode zur Erhaltung der Muskelkraft.
- Schwimmen und Unterwasser-Laufband: Der Auftrieb reduziert die Belastung der Gelenke und stärkt gleichzeitig effektiv die Muskulatur. Besonders für hitzeempfindliche Samojeden ist dies die optimale Sommerübung.
- Rehabilitations-Stretching: Durch sanftes Strecken der Hinterbeine nach vorne und hinten, 2–3 Mal täglich wiederholt, kann die Flexibilität der Bänder um die Kniescheibe erhalten werden.
Es ist auch eine gute Option, professionelle Programme in einem Unterwasser-Rehabilitationszentrum oder einer Physiotherapieklinik für Haustiere in Anspruch zu nehmen.
06Nahrungsergänzung und häusliche Pflege: Einsatz von ANITOK Joint
Ebenso wichtig wie die tägliche Verbesserung der Umgebung und Bewegung ist die Nahrungsergänzung für die Gelenke. Da Knorpel und Bänder rund um die Kniescheibe mit zunehmendem Alter auf natürliche Weise schwächer werden, wird im Allgemeinen empfohlen, Inhaltsstoffe wie Glucosamin, Chondroitin, MSM und Omega-3-Fettsäuren, die die Gelenkgesundheit unterstützen können, kontinuierlich zuzuführen.
ANITOK Joint von ANIBETTER ist eine patentbasierte Lösung für die häusliche Pflege von Kniescheiben und Gelenken, die speziell für mittelgroße bis große Hunde wie den Samojeden entwickelt wurde, die eine Kniescheibenpflege benötigen. Durch die tägliche, unkomplizierte Gabe können Sie langfristig zur Aufrechterhaltung der Gelenkfunktion beitragen.
Bitte beachten Sie jedoch, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Arzneimittel sind. Wenn bereits deutliche Schmerzen oder Lahmheit auftreten, lassen Sie Ihren Hund bitte zunächst in einer Tierarztpraxis gründlich untersuchen.
· Wenn Ihr Hund das Hinterbein vollständig hochhält und nur auf drei Beinen läuft oder das Bein nicht auf den Boden setzen kann
· Wenn der Kniegelenkbereich geschwollen ist oder Ihr Hund Schmerzlaute von sich gibt, wenn man ihn berührt
· Wenn plötzlich der Appetit nachlässt und Ihr Hund sich extrem bewegungsunwillig zeigt
· Wenn das Skipping-Symptom länger als eine Woche anhält oder die Häufigkeit zunimmt
