Labrador Retriever Haut- & Atopie-Pflege – Homecare-Guide für doppelt behaarte Rassen
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Labrador Retriever Haut- & Atopie-Pflege – Homecare-Guide für doppelt behaarte Rassen

Große Wasserliebhaber: So schützen Sie die Hautgesundheit unter dem dichten Doppelfell

anivetbio Wellness Research6 Min. Lesezeit

Labrador Retriever sind menschenbezogen und voller Energie, doch ihre kurze, dichte Doppelschicht und ihre Vorliebe für Wasser machen sie anfällig für Hautprobleme. Besonders unter der kräftigen Statur von 25–36 kg können sich Feuchtigkeit und Talg stauen und zu Atopie, bakteriellen Hautentzündungen und allergischem Juckreiz führen. Mit konsequenter, täglicher Homecare schützen Sie die Hautbarriere Ihres Hundes nachhaltig.

01Labrador Retriever Haut – warum ist sie besonders empfindlich?

Der Labrador Retriever ist ursprünglich ein Arbeitshund, der Fischern im kalten Nordatlantik half. Sein kurzes Doppelfell (Double Coat) mit wasserabweisender Funktion stößt Wasser ab, doch im heißen und feuchten Sommer Koreas erschwert es die Luftzirkulation, sodass Hitze und Feuchtigkeit leicht an der Hautoberfläche eingeschlossen werden.

Zudem ist der Labrador bekannt für seinen ausgeprägten Appetit und seine hohe Aktivität, was zu einer verstärkten Talgproduktion führt, und er gilt als anfälliger für allergieauslösende Proteine (Umwelt und Futter). Hautfalten am Hals, Achselhöhlen und Leistengegend bieten besonders günstige Bedingungen für die Vermehrung von Bakterien und Hefepilzen.

Infolgedessen werden atopische Dermatitis, Hot Spots (akute feuchte Dermatitis) und seborrhoische Dermatitis häufig bei Labradoren beobachtet. Früherkennung und konsequente häusliche Pflege sind der Schlüssel.

02Tägliches Bürsten für Luftzirkulation unter dem Doppelfell

Wenn Sie das Bürsten bei kurzem Fell vernachlässigen, kann sich abgestorbene Unterwolle (Unterfell) auf der Haut ansammeln, die Belüftung behindern und die Vermehrung von Bakterien begünstigen. Labradore haaren das ganze Jahr über, wobei besonders im Frühling und Herbst große Mengen an Unterwolle ausfallen.

Bürsten geht über das bloße Entfernen von Haaren hinaus und kann durch Hautmassage und Förderung der Durchblutung auch einen positiven Einfluss auf die Regeneration der Hautbarriere haben.

03Vollständiges Trocknen nach dem Baden ist der erste Schritt zur Vorbeugung von Hauterkrankungen

Labradore lieben Wasser, aber Feuchtigkeit, die nach dem Baden zwischen dem doppelten Fell zurückbleibt, ist eine direkte Ursache für Hauterkrankungen. Besonders Nackenfalten, Zwischenräume zwischen den Zehen und der Bereich hinter den Ohren sind Stellen, die von Haltern leicht übersehen werden.

Baden ist alle 2–3 Wochen einmal angemessen, wobei ein mildes, speziell für Haustiere entwickeltes Shampoo verwendet und mit lauwarmem Wasser ausgespült werden sollte. Shampoos für Menschen sollten vermieden werden, da ihr pH-Wert nicht geeignet ist und die Hautbarriere schädigen kann.

Auch wenn nach dem Spaziergang nur die Pfoten gewaschen werden, kann allein durch gründliches Trocknen der Zwischenräume zwischen den Zehen eine Hauterkrankung der Pfoten erheblich reduziert werden.

04Der Zusammenhang zwischen Futtermittelallergien und Hautjuckreiz

Labradore sind eine Rasse, bei der die Diagnose von Futtermittelallergien aufgrund ihres starken Appetits häufig verzögert wird. Wenn sie überempfindlich auf bestimmte Proteine wie Rindfleisch, Huhn, Weizen, Soja oder Milchprodukte reagieren, kann sich dies in chronischem Juckreiz, Ohrentzündungen, Pfotenlecken und anderen Symptomen äußern.

Nach Rücksprache mit einem Tierarzt wird im Allgemeinen empfohlen, eine Eliminationsdiät oder ein Futter mit hydrolysiertem Protein über einen Zeitraum von 8 bis 12 Wochen auszuprobieren. Leckerlis und menschliche Nahrung müssen vollständig ausgeschlossen werden, um eine genaue Beurteilung zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist bekannt, dass Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) dabei helfen können, entzündliche Hautreaktionen zu lindern und die Barrierefunktion des Darms zu verbessern. Sie können dem Futter zugesetzt oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verabreicht werden, wobei die Dosierung je nach Körpergewicht und Zustand angepasst werden muss.

05Allergieauslöser durch Umgebungsmanagement reduzieren

Hausstaubmilben, Pollen und Schimmelsporen sind typische Umweltallergene, die die Atopie bei Labradoren verschlimmern. Da es sich um große Hunde handelt, die einen weiten Aktionsradius haben und ihre Nase häufig auf den Boden legen, ist auch die Häufigkeit der Exposition hoch.

Insbesondere im Frühling und Herbst während der Jahreszeitenwechsel kann eine Routine, bei der Pfotenballen und Bauch nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser abgespült und vollständig getrocknet werden, zur Gewohnheit gemacht werden und saisonale Atopie-Symptome deutlich reduzieren.

06Beruhigende Hautpflege zu Hause

Parallel zur tierärztlichen Behandlung gibt es Möglichkeiten, die Regeneration der Hautbarriere auch zu Hause zu unterstützen. Spezielle Hautpflege- und Atopie-Produkte für den Heimgebrauch wie ANITOK Hair können helfen, gereizte Haut zu beruhigen und die Feuchtigkeitsbarriere zu stärken.

Bei stark juckenden Stellen können kalte Kompressen (ein sauberes Handtuch in kaltem Wasser tränken und 5 Minuten auflegen) eine vorübergehende beruhigende Wirkung haben. Das Anlegen eines Halskragens (Elizabethkragen) ist ebenfalls wichtig, um zu verhindern, dass das Tier sich mit den Krallen kratzt, und somit Sekundärinfektionen vorzubeugen.

Darüber hinaus gibt es Studienergebnisse, die zeigen, dass Probiotika durch die Darmgesundheit das Immungleichgewicht verbessern und zur Regulierung von Hautentzündungsreaktionen beitragen können. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die Auswahl des geeigneten Bakterienstamms und der passenden Dosierung.

Wann sollten Sie zum Tierarzt gehen?

· Wenn das Kratzen oder Lecken den ganzen Tag über anhält und so stark ist, dass Ihr Tier nachts nicht schlafen kann

· Wenn die Haut nässt, Krusten bildet, Stellen mit Haarausfall zeigt oder unangenehm riecht

· Wenn Ihr Tier häufig den Kopf schüttelt und die Ohren innen gerötet sind oder bräunlicher Ausfluss sichtbar ist

· Wenn Ihr Tier die Pfotenballen ständig leckt, sodass die Haut dunkelrot verfärbt und feucht geworden ist

Labrador RetrieverHautatopieDoppelfellpflegeHundehautentzündung
Geprüft von Dr. Ahn Sung-kwan
In Oxford und Harvard ausgebildeter Green-Bio-Wissenschaftler und CEO von anivetbio. Erstellt vom anivetbio-Forschungsteam und geprüft von Dr. Ahn.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ein Labrador Retriever gebadet werden?

Im Allgemeinen ist alle 2–3 Wochen ein Bad angemessen. Zu häufiges Baden kann die natürlichen Hautöle entfernen und dadurch Trockenheit und Juckreiz verursachen. Zudem kann aufgrund der Doppelfell-Struktur eine vollständige Trocknung schwierig sein, was das Risiko für Hautentzündungen erhöhen kann.

Kann man Atopie und Futtermittelallergie voneinander unterscheiden?

Eine genaue Unterscheidung erfordert die Diagnose durch einen Tierarzt. Im Allgemeinen zeigen sich bei Futtermittelallergien ganzjährig konstante Symptome mit ausgeprägtem Juckreiz an Ohren, Pfotenballen und im Analbereich, während umweltbedingte Atopie saisonale und lokale Unterschiede aufweisen kann. Eine Eliminationsdiät kann bei der Differenzierung hilfreich sein.

Kann allein das Bürsten zur Hautgesundheit beitragen?

Ja, tägliches Bürsten entfernt abgestorbene Haare und Hautschuppen, verbessert die Belüftung und fördert durch den Hautmassage-Effekt die Durchblutung. Zudem können Hautveränderungen frühzeitig erkannt werden, weshalb das Bürsten eine der grundlegendsten und effektivsten Maßnahmen der häuslichen Pflege bei Atopie darstellt.

Fell- & Hautpflege für zu Hause mit Tremella-Extrakt

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Dieser Inhalt bietet allgemeine Pflege- und Lifestyle-Informationen für Tierhalter und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Wenn Symptome anhalten oder Warnzeichen auftreten, konsultieren Sie einen Tierarzt. anivetbio-Produkte sind Pflegeprodukte für Haustiere, keine Arzneimittel.